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11-Laubhüttenfest Freut euch uns seid dankbar

Unser letzter Tag ist angebrochen. Elli und Maria erwachen im Bunker. Sie wollten einmal erleben, wie es ist, eine Nacht dort zuzubringen. Dort ist es auf jeden Fall sicherer, als mit den Schlangen und Skorpionen draußen in der Sukka :-) Einmal, so erzählt Judith (eine Mitarbeiterin) später, mussten sie hier im Bunker 5 Wochen ausharren.

Eine Übernachtung im Bunker

Wir starten ruhig in den Tag. Nach einem ausgiebigem Frühstück treffen wir uns, um die Reise zu reflektieren und Feedback zu sammeln. Was können wir besser machen? Welche Eindrücke haben wir gewonnen? Das ganze runden wir mit einer geistlichen Gemeinschaft ab. Es geht um die Kundschafter, die nach Kanaan gesandt werden, um das Land zu erforschen. Auch wir haben in einem anderen Land Eindrücke gesammelt. Was bringen wir für eine Botschaft nach Hause?

Die Feedback und Gemeinschaftsrunde

Heute ist der erste Tag des Laubhüttenfestes. Dieser Tag wird ähnlich wie der Shabbat gehalten. Das Sukkotfest ist ein Freudenfest. Man freut sich in familiären und freundschaftlichen Kreisen in Gott und an seinen Gaben. Die Juden haben zu diesem Zeitpunkt ihre Sukka (Laubhütte) fertig gebaut. Für die Kinder ist es jedes Mal eine Freude. Sie dürfen bei dem Aufbau und Schmücken helfen und die nächsten 7 Tage in der Hütte leben und übernachten.

Die Kinder helfen beim Schmücken mit

Die meisten Juden halte sich, soweit möglich, auch daran. In dem Fest sind mehrere Gedanken verankert. Man dankt für die Ernte, erinnert sich an den Auszug aus Ägypten, macht sich der Abhängigkeit Gottes bewusst, lebt in einfachen Umständen und betet am Ende gezielt für den Regen im Land.

So kann eine Sukka von innen aussehen

Am Ende des Festes ist das „Torafest“. Hier bringen die Juden ihre Freude über das Wort Gottes zum Ausdruck, indem Sie mit der Torarolle durch die Straßen ziehen, tanzen und fröhlich sind.

Hier im Toraschrein wird die Tora aufbewahrt

Den Tag halten wir frei um einige Besorgungen zu machen, die Daten zu sichern und sich für die Rückreise vorzubereiten. Hierzu fahren einige zum arabischen Großhandel um dort Kleinigkeiten einzukaufen und einige Szenen zu drehen. Wir genießen auch noch die letzten Sonnenstrahlen. Das Wärmepolster muss uns schließlich durch den deutschen Winter bringen.

Hier im Markt häuft sich Obst und Gemüse in allen Farben

Es duftet nach allerlei Gewürzen

Nichts was es nicht gibt - ach doch, Kugelschreiber haben wir nicht finden können…

Ein letzten Blick auf das Meer

Die Zeit ist schnell verflogen und dennoch ist der Kopf und die Speicherkarten voll von den Eindrücken, die wir auf unserer Reise erleben konnten. Wir bedanken und verabschieden uns von den Mitarbeitern, die sich stets bemüht haben unseren Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten.

Harry richtet ein Wort an die Hauseltern und Mitarbeiter

Jetzt wollen wir noch ein wenig ausruhen. Heute nachts um 1 Uhr starten wir Richtung Flughafen. Wenn alles gut läuft, sind wir gegen 14 Uhr wieder in Deutschland.

Die Freude und Danbarkeit am Laubhüttenfest passt gut für den Abschluss unserer Reise. Auch wir sind dankbar und mit Freude erfüllt.

Vielen Dank an alle, die an uns gedacht und uns im Gebet bis hierher unterstützt haben. Betet für die Rückreise.

Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben. Psalm 122,6

Shalom!