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Forschung

Schutz der Fledermausvielfalt in sehr feuchten tropischen Wäldern

Das Wissen über die Vielfalt der Fledermäuse im Refugio sowie über den Zustand ihrer Populationen und ihrer Ökologie ist für die Erarbeitung spezifischer Artenschutzprogramme unerlässlich. Regelmässige Beobachtungen mit Aufzeichnungs- und Erfassungstechniken, die in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und der Nationalen Universität (UNA) durchgeführt werden, sind Teil der grundlegenden Aktivitäten unseres Forschungsprojekts. Ziel ist es, vorrangige Schutzzonen für Fledermäuse in den von der Ecovida Stiftung bewahrten Überresten des tropischen Regenwaldes festzulegen.

Im letzten Quartal wurden im Rahmen dieses Projektes zwei Datenerhebungen durchgeführt, dies unter Beteiligung von Universitätsstudenten und der Jugendorganisation "Club ambiental del Comité de la Persona Joven de Agua Zarcas". Dabei wurden zwei der interessantesten Spezien für den Artenschutz registriert: Ictiophila alba, eine kleine weisse Fledermaus, die normalerweise in Blättern schläft, und Centurio cenex, eine Rarität der tropischen Regenwälder mit einem sehr eigentümlichen Gesicht.

Überwachung von mittelgrossen und grossen Säugetieren durch Fotofallen

Das Kamerafallen-Überwachungsprojekt ist nach einer mehrmonatigen Unterbrechung wegen des Abhandenkommens der Ausrüstung wieder aktiv. Wir haben sechs Kameras installiert, die neu mit einem System von Metallkästen und Ketten gesichert sind.

In dieser zweiten Phase des Projekts sollen vor allem die Aktivitätsmuster und die Lebensraumnutzung bestimmter Schlüsselarten (z. B. Raubkatzen) ermittelt werden. Das Projekt bietet zudem eine gute Möglichkeit, das Kontroll- und Schutzprogramm zu verstärken. Die Ausrüstung ermöglicht die Aufzeichnung unerwünschter Vorkommnisse, wie z.B. die Identifizierung von Personen, Hunden und illegaler Jagd.