GALERIE HEGEMANN Präsentiert die ausstellung MULTICOLORE

Wir zeigen die neuesten Arbeiten der italienischen Bildhauerin RABARAMA und zum ersten Mal die Bilder des bekannten deutschen Malers GERHARD NEUMAIER sowie der jungen, russischen Künstlerin YULIA KAZAKOVA

Ausstellung: 2. September bis zum 8. Oktober 2016

Ausstellungsort: GALERIE HEGEMANN in München

RABARAMA

Paola Epifani, alias RABARAMA, wurde 1969 in Rom geboren. Sie lebt und arbeitet in Padua. Als Tochter eines Künstlers entdeckte sie bereits in früher Kindheit ihr Interesse an Skulpturen und ihr Talent als Bildhauerin. Sie startete ihre künstlerische Ausbildung an der Kunstschule in Treviso und setzte später ihr Studium an der Academy of Fine Arts in Venedig fort. 1991 schloss sie hier ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Anschluss nahm sie an mehreren nationalen und internationalen Ausschreibungen und Wettbewerben teil. Von den Kritikern und vom Publikum erhielt sie Anerkennung und Zuspruch für ihre Skulpturen.

RABARAMA

RABARAMA kreiert mit ihrer Malerei und den Skulpturen Darstellungen von Männern, Frauen und faszinierenden Hybridwesen, die sich zwischen Exzentrik und Einzigartigkeit bewegen. Die Oberflächen ihrer Objekte versieht die Künstlerin mit dekorativen Symbolen, Buchstaben, Hieroglyphen und einer Vielzahl dekorativer Ornamente. Die Membran, die Haut, welche die Figuren einhüllt, befindet sich in einem ständigen Wandel und offenbaren immer wieder neue Zeichen und Metaphern. Die Piktogramme, Puzzel- und Wabenstrukturen visualisieren die Vielfalt und Variationen des menschlichen Seins.

Gerhard Neumaier

Gerhard Neumaier wurde 1950 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach dem Besuch der Goldschmiedeschule Pforzheim (1972-74) studierte er von 1976-77 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Karl H. Seemann. Im Anschluss besuchte er die Hochschule für Fernsehen und Film in München. 1978-82 folgte ein Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Alfred Hrdlicka. 1987 erhielt er einen Lehrauftrag an der Merz-Akademie Hochschule für Gestaltung Stuttgart.

GERHARD NEUMAIER

Es scheint, als ob es ringsum kreucht und raschelt und der Betrachter steht staunend vor einer vermeintlichen opulenten Flora. Doch der erste Blick täuscht wie so oft. Der Baden-Badener Maler Gerhard Neumaier versteht es auf faszinierende Weise, die Formen- und Farbkompositionen der informellen Malerei wie ganz alltägliche Vegetation am Straßenrand wirken zu lassen. „Die Abstraktion wird auf die Spitze getrieben, wie man und dadurch gegenständlich, was sie nicht ist“, erklärte der Künstler. Was aus der Ferne als üppige Blumenwiese wahrgenommen wird, erweist sich in der Nähe als fantasievolle Tropfen-, Strich- und Punktkomposition. Der Untergrund wird in mehreren monochromen Farbschichten oder reinem Schwarz auf Simopor-Platten aufgetragen und mit Rakeln, Spachteln, Tuch und bloßem Finger soweit wieder abgetragen, dass der weiße Untergrund teilweise wieder sichtbar wird. Filigrane Blattmuster, feinste Grasbüschel und scheinbar aus dem Bauch heraus entstandene Blütenkleckse fügen sich zu stimmungsvollen Imaginationen.

Yulia Kazakova

Geboren wurde die Künstlerin 1980 in Moskau. Seit 1998 lebt und arbeitet sie in Berlin. 2007 wurde sie Meisterschülerin bei Prof. Wolfgang Petrick an der Universität der Künste in Berlin. Zudem war sie als Dozentin an der Kunstschule Berlin (SBKG) tätig. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Brasilien, Türkei kann die Künstlerin vorweisen.

YULIA KAZAKOVA

Die Industrie-Ästhetik ist das leitende Thema ihrer Arbeit. Es geht in erster Linie um das grundlegende Verständnis von Industriekultur als Widerspiegelung der Verbindung vom Einst in der Gesellschaft bis heute. Ihr künstlerisches Bestreben liegt nicht darin, die Industrialisierung an sich zu kritisieren oder zu rühmen. Die Aufmerksamkeit richtet sich vielmehr auf die industriellen Bauten als Zeugen des technischen Fortschritts, deren historische Tiefe darin besteht, dass sie sich mit der Zeit verändern, ohne ihre Identität zu verlieren. Die imaginären Architekturen und Landschaften schöpft die Künstlerin aus ihrer Begeisterung für vergangene Industriewelten. und ästhetisches Objekt.

Impressionen zur Ausstellung
Eindrücke von der Vernissage
Menschen bei Hegemann
Das Galerie Team sagt danke und freut sich aus Ihren Besuch
Created By
Thomas Marufke
Appreciate

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