Ormea - ein Ort mitten in den ligurischen Alpen - ist seit Jahrhunderten eine grenzüberschreitende Stadt. Ormea war unter der Fuchtel der Römer, der Sarazenen, des Markgrafen, dem Königreich Sardinien und alle haben ihre Spuren hinterlassen, nicht nur gebäude- und kunstmäßig (Kopfsteinpflasterstraßen, Kirchen, Gemälden etc.), sondern auch bei der lokalen Küche.
Wer die starken, intensiven Aromen der lokalen Küche erleben und die besten ligurischen und piemontesischen Weine kennenlernen möchte, sollte unbedingt am 15. Juni 2019 nach Ormea kommen und bei der "Verkostungstour" mitmachen. Durch die verwinkelten Gassen bummeln, Live-Musik erleben, gut essen und trinken.
Wie im Video zu sehen ist, ist die traditionelle Zubereitung von Polenta recht einfach, aber kraft- und zeitintensiv. Meist aus Maisgrieß und regional, wie hier in Ormea aus Weizenmehl und mancherorts aus Esskastanienmehl hergestellt, wird das Mehl langsam in gesalzenes, kochendes Wasser eingerührt. Danach heißt es rühren, rühren, rühren und immer in die gleiche Richtung. Die Polenta wird dann schön gleichmäßig und cremig. Löst sie sich vom Kessel, ist sie fertig.
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Credits:
Herbert Worm