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Normandie einmal links herum Frankreich

Es ist der 16.09.2022, heute startet unsere Reise mit dem Ziel Frankreich. Meine heutige Route führte mich entlang der Mosel in die Eifel und nach Luxemburg um etwas Mühlertal zu fahren und natürlich auch die momentan günstigen Spritpreise zu nutzen.

Blick nach Trittenheim Mosel

Der Wetterbericht ist für heute nicht wirklich so das man biken wollte, stellt sich dann aber doch viel besser als befürchtet heraus.

Eifel ist auch schön
Das erste mal kein Garmin Navi dabei, alle Routen auf dem Handy dabei, die App die ich nutze heißt Scenic.
Viel Drama bei selten Regen - Luxemburg
Smile 😀 1,64€/L E10

Ziel des Tages ist das Parkhotel in Kelmis / Belgien, praktisch einen Steinwurf von Aachen entfernt. Hier wird heute Abend André und Kai aus Hamburg anreisen um morgen gemeinsam Richtung Normandie aufzubrechen.

Bis die kommen lass ich es mir gut gehen.
Unser Hotel für diese Nacht, Parkhotel in Kelmis

Ich hatte bereits geschlafen als um 22:30 Uhr meine Augen nicht willentlich öffneten. Die Kerle waren immer noch nicht da. 6ter Sinn, es dauert nur noch 10 Minuten da hörte ich die 990er vom Kai. Gut so, einschlafen wäre sonst schwierig geworden.

17.09.22, Frühstück um 8:30 Uhr

Wetterbericht schauen war gestern und heute ganz wichtig. Ein Hoch über England und ein Tief über Skandinavien lässt kalten Wind von Norden auf’s europäische Festland wehen, dabei sind mächtige Schauer unterwegs, viele kleinere Wolkenwirbel aus denen es schüttet und vereinzelt dazwischen trocken und auch mal die Sonne durchscheint.

Aus Erfahrung ist man klüger, die Regenhose haben alle schonmal an, wenn’s anfängt zu regnen ist die Hose anziehen das was am längsten aufhalten würde.

Auch in Belgien ist das Benzin deutlich günstiger als in Deutschland.

Flott fahren wir Richtung Westen, immer die Wolken im Auge, ab und an tröpfelt es dann auch mehr, also noch schnell die Regenjacken drüber. Natürlich hält sich Petrus nun zurück. Leider führt dass dazu das wir an vielen wunderschönen Landschaften und Dörfern, obwohl so sehenswert nicht anhalten um zu Fotografieren, was wirklich schade ist. So hab ich Belgien noch nie gesehen, wunderschönes hügliges Land, kleinste Dörfer mit schöne gepflegten Häuser, das hatte ich nicht erwartet. Wunderbar!

KTM‘s wo man schaut und Männerballet
Meinereiner, Kai, André…. Wetter so lala, Stimmung top

Drama am Himmel bleibt alles nur show. Obwohl ich’s besser weiß, bei der ersten Pause werde ich übermütig und zieh die Regenhose aus, sie zwängt einfach ein, besonders beim Auf- und Absteigen.

Burgen und Schlösser am Wegesrand
Ich übertreibe nicht, ständig kommt man auf dieser Route an tollen Fotopunkten vorbei.

Man kann’s sich’s denken, Regenhose noch keine 10 min aus und schon schüttet es wie aus Kübeln.

☔️ ☔️ ☔️
Die Regenhose bleibt aus und wir stellen uns einfach mal für wenige Minuten unter Baumkronen am Wegesrand.
Läuft bei jedem Wetter, tolles Bike im 3. Jahr immer noch fasziniert. KTM 790 Adv. R
Mimotos onTour, jawohl!
Mit max. 13 Grad sind die Temperatur nicht mehr da wo wir sie in diesem Sommer meist hatten. Da macht es Sinn mittags auch mal was warmes zu essen. Lecker!
Bezaubernd dieser Teil Belgiens 😊

Nach etwas mehr als 300km tanken wir und suchen und buchen ein Hotel, fündig wurden wir in Holone Frankreich.

Hotel für die 2. Nacht: Cit'Hotel Le Pot D'Etain
890 Adv, 990 Adv, 790 Adv
Kelmis nach Holone etwas über 330km waren‘s.
Fotoreste des 17. September
Essen in Frankreich verliert seinen Schrecken. Dank dem Google Fotoübersetzer weiß man(n) vorher was man bekommt.😊

18.09.2022, der heutige Morgen begrüßt uns schonmal mit Sonne. Die Temperatur sind wohl vorm Frühstück noch im 1stelligen Bereich sollen aber bis Mittag die 20 Grad erreichen, genug fürs Motorrad fahren. Regen ist für die nächsten Tage erstmal nicht zu erwarten.

Sonnenseite, die Mär von (B)Engel auf reisen

So gegen 10 Uhr fahren wir los, heute gehts direkt zur Küste. Die Temperatur steigt recht schnell auf angenehme 15 Grad, wenn man meckern möchte dann das es recht stark windet aber wie Max schon immer sagt:“irgendwas ist ja immer.“

Dieses Frankreich, anders als gestern noch in Belgien, viel weitläufiger die Straßen, breiter, gerader. Die Erntezeit ist angelaufen wenn man noch was ab und an ungeerntet sieht dann sind es Maisfelder, Ausnahme…

Das wohl letzte nicht geerntete Sonnenblumenfeld Frankreichs, zumindest habe ich keine anderen mehr gesehen.
Einer musste mal raus, Zeit für‘n Selfi
Man kann die See schon riechen, die Küste ist nur noch ein Steinwurf entfernt.
Hafeneinfahrt von Dieppe

Bei der Stadt Dieppe erreichen wir endlich die Küste zum Ärmelkanal.

Lokal an Lokal, wir wollen da hin, Zeit für Mittag.

Sonntag ist heute, die Stadt ist voll die Lokale gegen 14 Uhr immer noch sehr gut besucht, es braucht Zeit bis wir unter den vielen Lokalen eine Platz angeboten bekommen.

Mächtig was los hier.

Ist wie Urlaub oder?

Warten aufs Essen
Muscheln mit Creme und Fritten, wenn schon Küste dann hier.

Heute waren es anders als die beiden Tage zuvor, deutlich unter 300km Strecke sind geplant, daher haben wir auch Zeit. Nach dem Essen noch einen Espresso dann ging es wieder zu den Bikes.

Zeit für das Foto muss sein.

Ganzschön was los, wir brauchen lange bis wir aus Dieppe raus sind, die haben am Strand wohl so ein Drachenfest, schön anzuschauen allerdings der Verkehr hat nix davon

Riesig…was soll das sein, ein Hammer?
Fliegetintenfisch, logisch.

Unser Ziel heute ist die schöne Stadt Étretat mit ihrer wunderschönen Alabasterküste

Der Weg dahin, es wäre ne Sünde hier und da nicht eine Fotopause zu machen.

Die komplette Küste der Normandie ist sehr modäne gehalten aber mit Geschmack und nicht mit Protz alleine, sehr schön anzuschauen und zu empfehlen es uns nachzutun.

Wunderschön
Auf dem Cap Facnet bei Fécamp
Alabasterküste soweit das Auge reicht
Alter ( WW2 )Aufklärungsposten
Strand von Fécamp

Man glaubt die Küste hier das sei alles flach, dennoch geht es ständig runter auf Meereshöhe und dann gleich wieder kurvig nach oben zu den Klippen. Garnicht langweilig aber die letzten Kilometer ziehen sich heute. Dann endlich, wir sind in Étretat. Die Stadt empfängt uns mit einer Rauchsäule, es brennt in der Stadtmitte, ein Dachstuhl vermutlich zum Glück nicht unser Hotel welches wir bereits in Dieppe gebucht hatten.

Nette Hütte 😂
Mag mein Zimmer auch als es noch dunkel war.
Dormy House, das beste Hotel am Platz.

Kurz vor 19 Uhr sind wir hier, auf die Frage; wollen wir um 19 Uhr oder 21 Uhr zum Essen gehen, entscheiden wir 21 Uhr, wir haben es ja nicht eilig. Vorher geh ich noch schnell ein paar Fotos machen bevor die Sonne untergeht.

Der Elefant
Die letzte Sonne des Tages. Der Copter funktioniert.
Zum verlieben schön. 😀
So jetzt raus aus der Wanne, gleich gibts. Abendessen.
Die Fahrt heute, ca. 280km
Fotoreste des 18.09.2022

Der vergangene Abend endetet knapp nach 00 Uhr, also heute.😉 Tolles Restaurant, eines von der Sorte wo man eigentlich die Lebensgefährtin dabei haben wollte…. aber irgendwas ist ja immer. So können wir nicht weitermachen, tut ein wenig die Kriegskasse schröpfen aber hier in Étretat wollten‘s wir mal besonders haben. (Mitreisenden würden behaupten, ich) André’s Weinauswahl war gut, Kai‘s Entscheidung beim Bier zu bleiben förderlich, der Süsswein zum Käse perfekt und der Calvados fantastisch (Mitreisende haben ja keine Ahnung 🤘🏻)

Auszüge der vielfältigen Gedecke
Da geht wohl noch was… 😂
Ich, Frühstück

Jetzt am Frühstückstisch fallen die ersten Kommunikationsirrtümer von der Nacht auf, nicht 8:30 sondern 9:00 Uhr kamen die beiden Hübchen. Das Frühstück ist gut und es wird später bis wir weiterfahren. Le Havre, Pont Normandie und Honflöre, das Saint Tropez des Nordens wie die kleine Stadt an der Mündung der Seine genannt wird.

Wo die Seine das Nordmeer versüßt
Pount de Normandie
Honfleur
Honfleur mit seinem Innenhafen, wenn Bewegungen stattfinden wird eine kleine Brücke geöffnet und der Straßenverkehr muss warten.
Autsch

Die Route führt heute weiter entlang der Küste. Omaha Beach steht u.a. auf dem Plan.

Entlang der Strecke

Wetter haben wir heute richtig Glück, bei 15 Grad losgefahren und jetzt beim Mittag knallt die Sonne und der Wind von gestern hat sich gelegt. Sehr angenehme Temperaturen. Das zieht sich die Küste entlang. War jetzt wo wir durch sind ein Fehler immer direkt an der Küsten entlang zu fahren. Dort folgt Dorf auf Dorf und man kommt durch die viele Touristen (Wohnmobile etc) kaum von der Stelle, das nervte mächtig. Es wäre besser gewesen die schnellste Route ab Honfleur nach Arromanches-les-Bains im Handy- Navi einzugeben. Ab Arromanches-les-Bains wird’s erst interessant wenn man sich für die Landung der Alliierten am 06.Juni 1944 interessiert.

Etwas Drama am Himmel war aber nur Show
Es „roch“ nach Meer, bei Ebbe kommt das stärker vor. Bis zu 8 Meter hebt und senkt sich das Meer hier.
Kai Panzer

Dann waren wir am Cimetière américain de Colleville-sur-Mer dem US- Amerikanischen Militärfriedhof oberhalb des Ohama Beach. Erstaunlich was heute hier los ist, ich dachte eigentlich nach der Ferienzeit an einem Montag sollte hier etwas Ruhe herrschen, Ruhe war tatsächlich aber sehr viele Besucher waren da, ich übertreibe nicht wenn ich behaute gut 50 Wohnmobile standen dort auf dem Parkplatz, mehrere Busse und viele Pkws. Sehr eindrücklich das ganze, beide Fahnen wurden eingeholt und Taps wurde trompete, irgendwie auch sehr passend das heute die Queen ihre letzte Reise angetreten ist.

Beeindruckender und trauriger Ort. 9.388 Bestattungen gab es hier, überwiegend Amerikaner die bei der Landung ihr Leben verloren.

Wir fahren weiter zum Ohama Beach, nur Hinweisgeber und ein Denkmal lassen erahnen welche Tragödien sich hier am 06. Juni 1944 abgespielt haben.

Ohama Beach Osten
Ohama Beach Westen

Eine Trinkpause wird eingelegt und ein Hotel gesucht. Limit 100€ pro Zimmer. Erstaunlich findet man fast nichts, 3 Einzelzimmer schon garnicht. Wir haben September keine Ferienzeit.

In Bayeux 25km von hier weg finden wir dann ein Campanile Hotel, wer die Ketten kennt kann sich denken gegen über gestern werden wir hier wieder geerdet. Alles ok, einfache Zimmer fürs Biken und mal ne Nacht kein Problem. Corinna bekäme ich allerdings nicht hier rein.

180km waren es heute.
Fotoreste des 19.09.22

Gestern bekam ich auf der Fahrt zum Hotel noch einen Anruf. Da ich nicht dran ging (konnte) sendete ich ein Selfi (das geht mit links), der Anrufer hatte sein Spaß. Ihr sollt ihn auch haben. ⛑️

Wir sind bereits wieder unterwegs, der erste Wegpunkt haben wir auch erreicht, am Schloss von Disneyland aber dem echten.

Die Insel konnte vor Jahren über eine Straße direkt angefahren werden. Busse, Wohnmobile, Autos, und Motos konnten auf einer Parkplatzfläche direkt vor dem Tor geparkt werden. Dabei drohte die Insel komplett zu versanden und zu Festland zu werden. Mehrere Jahre wurde entwickelt und Lösungen gesucht. So wurden ein Flusszulauf gestaut der nur zu bestimmten Zeiten mit Ebbe und Flut geöffnet wird und die Straße entfernt und durch eine Brücke ersetzt die das umspülen der Insel ermöglicht. Ein direktes Anfahren ist nun nicht mehr möglich. Shuttlebusse bringen die Gäste nun zur Insel.

Startpunkt Copter, nach 2km war Schluss.

Jetzt gehts ziemlich direkt Richtung Zentralmassiv, das erreichen wir aber erst morgen. Mal schauen wo wir heute landen.

Kein Fake heute für 1,398€/l getankt. Sonst sind die Preise so von 1,489 bis 1,549 €/l

Heute haben wir richtig Meter gemacht, zusammen mit der Anfahrt zur Mount Saint Michel sind es 478km geworden, das Zentralmassiv ist nun morgen bereits in greifbarer Nähe.

Tour heute 1 & 2 Teil

Viele Fotos gab es da natürlich nicht beim Meter machen.

Fotoreste des 20.09.2022

Das Abendessen ist verputzt, wirklich fit ist keiner mehr. Heute wird’s wohl nicht mehr länger gehen.

Eigentlich steht in meinem Kalender die Tour bis zum 30.09.22 drin. Das Kai am So. den 25. daheim in Sommerland sein muss war mir bekannt, das André mit ihm heim fährt weiß ich erst seit vorgestern Abend. Bedeutet für mich die Route so umzubauen das wir bis Samstag für beide in Schlagdistanz zu Hamburg sind, so das sie dies über die AB in einem Tag schaffen. Das wäre mindestens Höhe und Breite Genf, die Distanz hat André schon öfters gefahren. Was ich dann mache überlege ich mir noch, entweder häng ich noch 2-3 Tag Jura und Elsass dran. Entscheiden tue ich’s je nach dem wie das Wetter mitspielt.

Heute erstmal ins Zentralmassiv, Morgen durch Cevenne ins Vercors soweit wir kommen.

Weil wir gestern so fleißig waren und so viele km geschrubbt haben gab’s heute deutlich mehr Pausen, was wir sichtlich genossen haben.
Bei Lingé in einer Seenlandschaft. „Reserve Naturelle de Chérine
Rivarennes
Chazelet
Mein Fotobremser führten gelegentlich zu Irritationen
Saint Gilles
Bourganeuf nochmals Pause

Ein Hotel im Mont-Dore hat 3 Einzelzimmer für uns. Die Anreise, die letzten 100km hatten endlich nochmal ordentlich Kurven ganz ähnlich den Vogesen. Wetter war klasse nur Sonne bei bis zu 20 Grad- perfekt!

Fotoreste vom 21.09.22

Der Abend in Le Mont Dore ist schnell erzählt, Restaurant mit örtlichen Köstlichkeiten, am neben Tisch ein älteres Paar was nix besseres zu tun hat uns zu belauschen und als sie gehen zu wirklich allem was wir besprochen haben ihren Senf abgeben zu müssen, dabei kam bei mir der Gedanke auf ob wir das nun bewundern sollen oder was. Gibts im eigenen Leben nix Interessantes mehr, also wirklich.

Wetter nur Sonne allerdings hiess es anfangs es wären morgens nur 2 Grad, nein 8 Grad waren es und es wird schnell 2 stellig, gefrohren? negativ!
Pas de Peyrol in dem V unten, da gehts erstmal hin.
Zentralmassiv beschreiben? ….Landschaft, Landschaft, Landschaft, hüglig, weitläufig, Menschen leer. Paradies.
Nicht mehr weit zum Pas..
Das 3. mal hier und das 1. mal schönes Wetter.
Pas de Peyrol
Gashof am Pas
Den Gipfel Puy Mary 1.783m kann man über Treppen besteigen, ich hab mal den Copter hoch geschickt.
Wirklich schön hier, leider wenig Zeit.
Saint-Flour
Chanteuges
La Loire
Gerbier de Jonc 1551m
Landschaften und Kurven.

In der Stadt Le Pouzin an der Rhône sind wir am heutigen Abend „gelandet“. Ideal für morgen das Vercors zu durchreisen. Der Blick auf die Wettermodelle lässt uns morgen Abend möglichst weit Nördlich in der Umgebung von Dijon hinreisen um übermorgen dem erwarteten Regen zu entgehen.

Fotoreste 22.09.22

Die Tour einmal links herum ist nun soweit das der Kreis sich langsam schließt und man den Absprung finden muss, da die Protagonisten so unterschiedlich weit entfernt Zuhause sind wie wir. André und Kai nördlich von Hamburg und meinereiner mitten im Hunsrück. Von Kai wusste ich das er am Montag wieder um 5 Uhr raus muss und dann kein Bock hat am Sonntag Abend um 22 Uhr erst Zuhause zu sein. Von André weiß ich der fährt in einem Rutsch wenn’s „nur“1.000km sind direkt heim. Heute Freitag, es sind gut 1.300km bis über Hamburg also hab ich den beiden mal feste in die Augen geschaut und vorgeschlagen, auch dem Wetter wegen das am Samstag Regen mitbringt, das wir uns heute schon trennen und sie bis Luxemburg alleine fahren dort übernachten und dann am Samstag vermutlich in trockenem die Hamburgroute angehen könntet. Nach etwas hin und her war man einverstanden aber es entwickelte sich eine Eigendynamik das ich vermute das André die „nur“ 1.300km in einem Rutsch durchfährt und der Kai hinterher rollt. Hoffe keiner von denen fällt vom Bock.

Für mich steht heute alleine ins Vercors an und dann möglichst weit nach Norden, auch ich fahr ungern im Regen. Kleiner schöner Zufall noch am Rande, als wir uns am Hotel verabschiedet haben sind beide noch an die Tankstelle, ich bin meine Route gefahren die erstmal auf kleinsten Strässchen in den Norden führte. Gut 20min später bin ich über eine Autobahnüberführung Richtung Osten gefahren und denk noch kurz vorher das die beiden da ja lang müssten und schau und kann es nicht glauben, exakt in dem Moment kommt André mit Kai im Schlepptau auf der AB lang, wie ein beklopfter hab ich gewunken aber André zumindest hat mich nicht gesehen, vielleicht ja der Kai… schöner Zufall.

Combe Laval

Ich sitze nun beim Abendessen in Les Planches prés Arbios im Hotel Castel Damandre, ein altes Schloss mit eigenem Wasserfall am Haus und lass es mir gut gehen. Das ganze Dorf ist in einem Bergkessel regelrecht versteckt. Die Strecke hier vorbei bin ich schonmal gefahren, das sich dieses hier versteckt hatte ich bisher nicht nicht vermutet. Reiner Zufall dank der Buchungs.app.

André und Kai waren vernünftig und sind in Luxemburg in einem neuen Hotel eingekehrt und lassen es sich ebenso gut gehen.

Auszug der Weinkarte, es wurde dann ein Les Passages - Les Deux Vents 2018 / Syrah aus der Provonce für 38€. 😊
Fotoreste des 23.09.2022

24.09.2022 - Der letzte Tag, heute gehts auch für mich heim. Jetzt wo ich’s schreibe bin ich es. André und Kai dürfte auch schon bald die Haustür bei sich Daheim öffnen.

Schon merkwürdig obwohl der Start der Tour erst eine Woche her ist, wenn ich jetzt hier das Reisetagebuch durchblättere, ist es als wären wir Wochen unterwegs gewesen. Die Dichte an Erlebtem sorgt wohl für diesen falschen Eindruck.

Bis zum nächsten mal.

…………………………ENDE

Created By
Michael/mimoto
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