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Die Blühende Kalahari 2022 FIlm-BegleIttour mit Matto Barfuss

Vom 20. Februar bis 7. März 2022 hieß es für 6 tolle Reisegäste ‚Europa ade‘… Leben im wilden Busch als geschätzter Gast mit allem Komfort, der die Zeit in der Kalahari unvergesslich macht. Und auch Löwe, Gepard & Co. freuten sich auf die Reisegäste, wobei sie keinen zum Fressen gern hatten.

Die Reise wurde und wird veranstaltet von Go wild Reisen und Event GmbH (www.go-wild-reisen.de) als Filmbegleittour mit Matto Barfuss (www.matto-barfuss.de).

Und so trafen Monika, Uschi, Petra, Michael, Georg und Torsten am 21.02. mit einem extra gecharterten Buschflieger „in the Middle of Nowhere“ den zwischenzeitlich etwas verwilderten Reiseleiter Matto.

Willkommen in der Nxai Pan Lodge…

Gastfreundschaft bis ins Detail.
Und die vielen Elefanten am Wasserloch vor der Lodge lassen alle Reisestrapazen vergessen.

Anstatt sich auszuruhen, gibt es gleich die erste Pirschfahrt mit dem obligatorischen Sundowner…

Afrika pur…. Alle Sorgen sind weit weg.

Wir haben Glück. Wegen des hohen Grases und einiger guter Regenfälle sind viele Zebras da…

Und auch Schakale tummeln sich in der grünen Pfanne.

Und so mancher Elefant lässt uns nahe heran…

Zuweilen etwas zu nah. Aber keine Angst - keinem der Gäste wurde auf die Füße getreten:-)

Nach zwei herrlichen Tagen in der Nxai Pan heißt es stilvoll Abschied nehmen und sich auf die Okavango-Experience freuen.

Den östlichen Teil des Okavango-Deltas hat die Flut noch nicht erreicht..

In Richtung Splash und Kwara (für 4 Tage unser neues Zuhause) wird es schon feuchter.

Ab sofort sind wir mit Fahrer und Tracker unterwegs. Es geht darum, im Team zu arbeiten und keine noch so kleine Spur zu übersehen…

… und das Ganze sogar bei Nacht.

Fleiß lohnt sich. Gleich am ersten Tag finden wir 3 junge Löwen, die hoffen dass Mama und Oma bald mit guten Nachrichten bzw. Steaks zurückkommen…

Suchen und die Vielfalt des Okavango Deltas erleben, macht hungrig. So steigt nach dem Sundowner die Lust auf die wunderbare Lodge…

… Und am frühen Morgen stärken sich alle am Lagerfeuer für den kommenden Tag…

„The early Bird catches the Worm“… oder einen Löwenmann, der gerade eine lange nächtliche Mission hinter sich hat.

… erst einen Schakal erschrecken
… dann nach einem Ruheplatz suchen
… denn erst kürzlich hat das Sechsergespann einen Konkurrenten getötet. Einer hat noch immer eine Wunde, denn freiwillig stirbt im Busch niemand.

Für unsere drei hungrigen Löwenfreunde gibt es schließlich doch Das erhoffe Steak - Leierantilope…

Am Abend ziehen die Herren der Schöpfung weiter.

Und wer mit dem Gepardenmann Matto Barfuss reist, sollte auch noch den Geparden ‚Special‘ kennen lernen.

Und da Petra an diesem Tag das Glück hatte, mit auf dem Filmauto zu sein, durfte sie stundenlang einem schlafenden Geparden zuschauen.

… Und ein leckeres Buschlunch genießen, das extra von weit her gebracht wurde, damit das Filmteam nicht verhungert:-)

Und am letzten Morgen hat Splash noch eine faustdicke Überraschung auf Lager - das Nachbarrudel gibt ein Gastspiel.

… Und sie sind gut drauf.

… Und es gibt noch eine Steigerung ‚nach oben‘ - in diesem Fall nach oben auf den Baum…

Es wird feuchter, denn wir machen uns auf nach PomPom. Auf einer der größten Inseln im Delta wollen wir Löwen, Leoparden und Wildhunde finden.

Alle Reisegäste sind gespannt auf den neuen Einsatzort mitten im größten Binnendelta der Erde.

Bevor es so richtig in die wunderschöne Lodge geht, gibt es erst mal Buschlunch für 7 hungrige Raubkatzen. Und es heißt strikt ‚Ladies first‘….. auch beim ‚Mancourse‘, äh Main Course….

Neben vielen kleinen tierischen und landschaftlichen Highlights mutiert diese ‚Blühende Kalahari‘ allmählich zur Löwentour. Gleich am ersten Abend begrüßt uns das ansässige Löwenrudel. Und man macht so, als wolle man Jagen gehen.

Am Ende entscheidet man sich fürs Schlafen… und schlafende Löwen jagen schlecht.

Richtig gejagt wird dann aber am Buffet in der Lodge…

… obwohl sich einige Gäste über potentielle Gewichtszunahme beschweren.

Doch lecker Essen muss sein, denn am nächsten Morgen steht ja eine weitere Pirschfahrt an. Oh, und welch Wunder, wir sehen die Löwen fast an der gleichen Stelle.

… Und noch immer versuchen sie uns einen „Bären aufzubinden“ (ich meine natürlich Löwen!), dass sie jagen wollen. Am Ende versucht es aber nur die hochschwangere Löwin.

Bei so viel Frechheit durch die Löwen beschließen wir, am kommenden Morgen ‚fremd zu gehen’. Eine wunderschöne Leopardin kommt uns da genau richtig in die Quere…

… und sie beschert uns einen berührenden und unvergesslichen Tag im wilden Busch.

Einblicke in ein Leben einer Leopardenmutter…

Ihre Mami wiederum hatte nur ein Auge und ich hatte sie über Jahre gefilmt, bis sie in hohem Alter von Löwen getötet wurde. Es ist schon sehr berührend eine Leopardenmutter zu treffen, die ich schon als kleines Baby filmen durfte. In diesen Momenten wächst die Liebe zu Afrika noch mehr und der Rest der Welt ist plötzlich Lichtjahre entfernt.

Am Abend stellt die Leopardin noch indirekt ihre Tochter vor. Obwohl diese schon von Mama verabschiedet wurde, hält sie sich noch immer in ihrem Revier auf. Zur Strafe bekommt die verdutzte Kleine nichts von der frischen Beute ab und nur ein erzürntes Fauchen, bevor sich Mutter verabschiedet und den Rest zurück lässt. Na ja, Mütter bleiben Mütter…

Und sie hat noch leicht blaue Augen…

Und wo der Leopard lauert, heißt es für andere ‚Besser schnell abhauen‘…

Moorantilopen sind unsere täglichen Begleiter.

Wildhunde jagen allerdings Moorantilopen. Doch wenn nur zwei Wildhunde jagen, dann ist es besser sich an Impalas ran zu machen.

… Und tatsächlich gibt es dann nach getaner Arbeit ein Bad für die Wildhunde. Das Mahl war dann ein Impala.

… Und die Moorantilopen können in Ruhe allein weiter streiten.

Eine spannende Zeit im Delta geht schließlich zu Ende. Ein wenig Wehmut bleibt, doch wir nähern uns am nächsten Tag einem weiteren großen Highlight.

Auf geht’s - in die grösste Konzession im Norden Botswanas. 2360 qkm Freiheit in the „Middle of Nowhere“

Wir freuen uns auf eine wunderschöne Lodge in fast meditativer Lage am Kwandofluss.

Magische Momente…

15 Löwen kommen in der Nacht eng nebeneinander auf uns zu…. Atemlos… auch für mich nach 29 Jahren Busch pure Gänsehaut…

Und ganz leise verschwinden sie in die Nacht…

Klar wollen wir die am nächsten Morgen wieder treffen…

… und es gelingt!

Und weil wir nun sowieso schon völlig „löweliert“ sind, beschließen die einen am Abend auf das Boot zu gehen, die anderen „löweln“ weiter…

Nicht um den Löwen zu entkommen, sondern um ein besonders meditatives Buschcamp als letzte Etappe unserer Reise kennen zu lernen, brechen wir am nächsten Morgen im ‚Gamedrive Stil‘ nach Lebala auf.

Wir alle wissen schon, dass es dort einen Bau der Braunen Hyäne hat und es eine Löwin mit drei sehr sehr kleinen Babys hat. Natürlich wollen wir diese entdecken!

Doch erst einmal machen wir uns mit unserem neuen Zuhause vertraut.

Es fällt schon schwer die liebevoll als Elefanten gestaltete Badetücher vom Bett zu nehmen, aber eine Dusche tut so gut:-)

Na ja, und am Ende sind wir alle ein bisschen hartnäckige Buschleute geworden. Nach einem harten Tracking und reichlicher Verwirrung sind wir am Ziel:

eine Löwin und ihre drei zuckersüßen Babys.

Löwenmütter verstehen allerdings keinen Spaß, wenn es um ihre Babys geht, und so muss jeder intime Moment mit den Kleinen hart erarbeitet werden.

Ach ja, und dann war da auch noch der Löwenschwanz…

Jetzt gehört er mir…
Nun bleib aber auch da…
Ne, das ist nun meiner…

Eine wunderbare Reise mit wunderbaren Gästen geht schließlich zu Ende. Ganz am Ende zeigt sich sogar noch die sehr sehr seltene Braune Hyäne. Leider nicht für alle, aber alle haben es versucht und verstanden, dass es ein großes Glück und Geschenk ist in einsamer Wildnis wilde Tiere, Gastfreundschaft und unwiederbringliche Momente zu erleben.

Ein riesiges Dankeschön von ganzem Herzen an Monika, Uschi, Petra, MIchael, Georg und Torsten. Ihr wart eine tolle Truppe, jeder auf seine Art sehr spannend, witzig und unterhaltsam. Es war mir eine große Ehre mit euch unglaublich schöne Momente erleben zu dürfen. Auch ich konnte wieder mein Portfolio an unvergesslichen Geschichten erweitern. Und wenn man das zusammen mit so interessierten und emotionalen Gästen tut, dann ist das ein Gewinn für alle.

Ah, und danke, dass ihr meinen Humor als Buschmann und wilder Gepard ertragen habt!!! Ihr wisst ja, nach 29 Jahre Busch und 101 Exkursionen tendiert man zum ‚britischen Humor‘;-)

Go wild Reisen und Event GmbH, Botswana, unsere Guides, Tracker, Gastgeber und die wilden Tiere sagen ebenso Danke, dass ihr gekommen seid. Nehmen und Geben ist ja das Motto einer jeden nachhaltigen Reise.

Die nächste ‚Blühende Kalahari 2023‘ findet im Februar/März 2023 statt. Weitere Infos hier: www.matto-barfuss.de/reisen

Und während die Gäste schon im Flieger nach Hause saßen, kehrte Matto Barfuss in die Nxai Pan zurück und erzählte noch am Abend den Löwen dort, wie schön die Reise war…

13 Löwen hörten aufmerksam zu, bevor sie sich zum Dinner aufmachten. Bei ihnen gab es Zebra, bei Matto nichts…

Reisen mit Matto Barfuss:

Folgt dem Blog zum nächsten Kinofilm www.pambara.com

oder

www.matto-barfuss.de