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Public Relations und Netzwerk

Idealer Partner für Universitäten und ihre wissenschaftliche Forschung

Das Refugio Lapa Verde bietet nationalen und internationalen Forschern einzigartige Bedingungen, um qualitativ hochwertige Forschungsprojekte in einer biologisch reichhaltigen Zone durchführen zu können. Dank unserer Einrichtungen innerhalb des Naturschutzgebietes sparen die Studenten und Universitätsprofessoren gegenüber anderen Orten gleichzeitig Geld und Zeit.

Mehrere akademische Zentren, von der Nationalen Universität (Universidad Nacional de Costa Rica) bis hin zur deutschen Universität Ulm, nutzen mittlerweile das Refugio Lapa Verde als Freiluft-Labor für ihre Forschung. In den letzten vier Monaten erhielten wir fünf neue Forschungsanträge von verschiedenen Universitäten. Einer davon wird bereits umgesetzt. Es handelt sich dabei um die Bachelorarbeit der Studentin Nicol Espinoza, welche Forstwissenschaften an der TEC (Tecnológico de Costa Rica) studiert. Ihre Arbeit befasst sich mit der Ausarbeitung eines partizipativen ökologischen Wiederherstellungsplan im Teilgebiet Pueblo Nuevo unseres Refugios.

Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerk

Die Wahrnehmung des Refugio Lapa Verde auf lokaler und nationaler Ebene wurde aufgrund unserer Aktivitäten in den Bereichen Public Relations, Umweltbildung und Freiwilligenarbeit weiter gestärkt. Wöchentlich orientieren wir über die Sozialen Medien über unsere Naturschutzaktivitäten. So haben wir beispielsweise im Rahmen des Welttages der biologischen Vielfalt eine Online-Veranstaltung mit dem Titel "Die Biodiversität des Refugios Lapa Verde" durchgeführt. Daran teilgenommen haben unsere Forscher wie auch die Wissenschaftlerin Yara Azofeifa Romero vom Zoologischen Lehrmuseum der Fakultät für Biowissenschaften der Nationalen Universität (UNA). Wir berichteten über die Vielfalt der Raubvögel, der Herpetofauna (Amphibien und Reptilien) und der Fledermäuse, die in unserem Naturschutzgebiet vorkommen.

Dank unserer Begleitprogramme und Beratungstätigkeiten im Bereich des Naturschutzes und der biologischen Vielfalt konnten wir unsere Beziehungen in der lokalen Gemeinschaft weiter festigen. Im September werden wir die Bildungsorganisation „Escuela IDA Sarapiquí“ der Gemeinde California Tico bei der Gestaltung eines Gartens für Wildtiere unterstützen. Wir sind auch federführend bei der Erstellung eines 100 Meter langen Naturlehrpfads in einem Waldgebiet der Schule „Escuela Bajos de Chilamate“. Dieser Pfad soll zu einem zentralen Ort für Umweltbildungsaktivitäten dieser Bildungseinrichtung werden.

Kürzlich haben wir das Aula-Verde-Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das den Verzicht auf Studiengebühren für unsere Umweltbildungskurse für Schülerinnen und Schüler aus einkommensschwachen Familien vorsieht. Die ersten Begünstigten waren drei Sekundarschüler des Liceo Rural Nairi Awari aus dem indigenen Gebiet Cabécar. Osvaldo Martínez Salazar, Leonardo Martínez Martínez und Herania Segura Martínez sind Jugendliche, die in ihrer Gemeinde Öko- und Ethno-Tourismus betreiben und dank des Stipendiums und unseres Workshops im Refugio Lapa Verde ihr Wissen über Naturgeschichte erweitern konnten. Darüber hinaus stärkt diese Verbindung die jüngste Annäherung zwischen dem Refugio Lapa Verde und ihrer Schule.

Weiter konnten wir unsere Zusammenarbeit mit der Nationalen Universität (UNA) festigen. Mit ihrem Zentrum der tropischen Bienenforschung (Centro de Investigaciones Apícolas Tropicales, CINAT) führten wir verschiedene Aufklärungsaktivitäten über einheimische Bienen durch. Im Rahmen des Besuchs der mexikanischen Fotografin Diana Caballero Alvarado, einer Spezialistin für Bienenfotografie und Mitglied der International League of Conservation Photographers entwickelten wir unter der Leitung des CINAT ein Bildungsprogramm. Gemeinsam mit Wissenschaftlern des CINAT führten wir Bienenproben durch, besuchten Gemeinden, veranstalteten Workshops in der lokalen Schule Escuela de Bajos de Chilamate über die Bedeutung einheimischer Bienen und fotografierten gemeinsam verschiedene Bienenarten im Refugio Lapa Verde.

Unser eigenes Umweltbildungsprogramm starteten wir mit einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Veranstaltung in der Casa de la Cultura de Sarapiquí. Dabei handelte es sich um einen Workshop über den Schutz von Fledermäusen im tropischen Regenwald. Die 18 Teilnehmenden aus den verschiedenen Gemeinden von Sarapiquí erfuhren viel über den Reichtum der Fledermäuse in der Region, deren wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Beitrag sowie über deren biologischen Merkmale. Dieser Event war auch eine Gelegenheit des Austausches mit Einwohnern und lokalen Institutionen. Die Koordination der Veranstaltung führten wir mit der Organisation Guarumo Restauración Ecológica durch. An der Durchführung des Workshops beteiligt haben sich zudem Henry Alfaro (örtlicher Fledermaus-Spezialist), das Kulturhaus von Sarapiqui und die Biologische Station La Selva der Organisation für Tropenstudien Organización de Estudios Tropicales.