Prager Fenstersturz - 1618
Als Ferdinand König von Böhmen wurde und den Bürgern den katholischen Glauben aufzwang, warfen die protestantischen Adligen den Statthalter des Königs aus dem Fenster der prager Burg.
Böhmisch-Pfälzischer Krieg - 1618-1623
Auf der einen Seite standen das heilige römische Reich mit dem Kaiser und Spanien (katholische Liga) auf der anderen die protestantischen Länder Schweden, Frankreich und Dänemark, aus England flossen Unterstützungsgelder an die Protestanten.
Katholische "Liga" eroberte die Pfalz, Protestanten flohen in den Norden, Dänen und Schweden sahen ihr Land bedroht, Ferdinand wollte die Gegenreformation in Norddeutschland durchsetzen, Christeian IV von Dänemark die Vorherrschaft in Norddeutschland. Das katholische Heer mit Ferdinand gewann diesen Krieg. Ferdinand II war jetzt am Höhepunkt seiner Macht.
Schwedischer König Gustav landet an der deutschen Ostseeküste - 1630
Frankreich greift ein - 1634
Nach der vollständigen Niederlage des Schwedischen Heeres griff Frankreich offen in den Krieg auf schwedischprotestantischer Seite ein
Westfählischer Frieden - 1648
Als Frankreich auch verlor brauchte es sieben Jahre bis der westfählische Frieden geschlossen werden konnte.
Folgen des Krieges
Wegen Geldmangel entstanden Söldnerheere, die zur Plage für das einfache Volk wurden. Die Bauern mussten die Söldner ernähren, was zu Hungersnot führte. Söldnerheere nahmen alles für sich in Anspruch. Mord und Vergewaltigung stand an der Tagesordnung.