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10-See Genezareth Wag den Schritt

Es war ein besonderes Erlebnis die Nacht in der Sukka (Laubhütte) zu verbringen. Während dem Vollmond zeichnen sich die Shilouetten der Palmen und der Fledermäuse deutlich ab. Nachts hören wir Schakale. Der Schlaf währt nicht sehr lang. Auf dem Gelände sind zwei Hähne, die uns zeitig an das Aufstehen erinnern.

Während wir noch frühstücken hören wir ein ungewohntes Geräusch - tatsächlich, es regnet - aber nur kurz. Hier in Israel ist der Regen seltener. Wenn es regnet, kann kurze Zeit später wieder die Sonne scheinen. Während des Laubhüttenfestes beten die Israeliten ganz gezielt um Regen.

Der Regen ist da!

Nach dem Essen besprechen wir den Tag. Wir entscheiden uns, an den See Genezareth zu fahren um dort vor Ort spontan zu drehen. Wir überlegen uns, welche Botschaft wir vermitteln wollen und fahren los.

Auf dem Weg zum See Genezareth

Wir machen den ersten Stopp in der Nähe des Berges, an dem Jesus die Seligpreisungen sprach. Hier wollen wir die Geschichte der Speisung der 5.000 erzählen. Es ist beeindruckend, die Kulisse mit eigenen Augen wahrnehmen zu können. Jesus lässt seine Jünger bewusst Glaubensproben durchgehen.

Der erste Drehstopp
Harry in seinem Element

Anschließend fahren wir weiter nach Kapernaum und greifen die Geschichte von der Berufung der Jünger auf. Alles liegen lassen und Jesus nachfolgen? Es war sicherlich nicht leicht für die Jünger. Was erwartet Jesus von mir?

Matthäus 4,13

Die Ruinen von Kapernaum

Synagoge in Kapernaum

Unsere zweite Station in Kapernaum

Als letzte Station für heute fahren wir auf eine Aussichtsplattform. Der Ausblick ist gewaltig. Erst hier kann man die Dimension vom See Genezareth erkennen. Hier essen wir und drehen die letzte geplante Szene. Es geht um die Begebenheit, in der Jesus den Sturm stillt und Petrus den Schritt auf das Wasser wagt. Wie viel traue ich mir zu? Mache ich Glaubensschritte?

Ein wunderschönes Panorama
So sieh es hinter den Kulissen aus

Der Abend ist angebrochen. Wir sind zum Abendessen in der Sukka von den Mitarbeitern eingeladen. Der Hausvater Shmuel erklärt einige grundlegenden Dinge zum Fest.

Die große Sukka auf dem Gelände
Ein leckeres Abendessen wartet auf uns
Ein Blick in die Laubhütte

Dies wird unsere letzte Nachtruhe in Beth El sein. Wir wünschen allen eine erholsame Nacht.

Leila tov!