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Der Computer eine Biografie/Chronik der anderen Art: von der EDV zur IT, resp. ICT

von der EDV zur IT resp. ITC, vom Host zum Edge Computing; diese Biografie/Chronik ist aus Sicht #JUSSDJG und seinen fast 40 Jahren IT-"Erfahrung" geschrieben und daher nicht allgemein gültig resp. perfekt!

Die Vorzeit

Ada Lovelace - die 1. ProgrammiererIn
  • 1910 Fernschreiber
  • 1926 Magnetband - Erfinder: Fritz Pfleumer
  • 1928 Die IBM Lochkarte
  • 1932 Trommelspeicher - Erfinder: Gustav Tauschek
  • 1936 Wasserintegrator
  • 1936 Leiterplatte
  • 1936 Turingmaschine - Erfinder: Alan Turing
  • 1936 Z1 - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1937 Atanasoff-Berry Computer
  • 1939 Z2 - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1941 Z3 - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1943 ENIAC
  • 1943 Colossus
  • 1943 - 1945 Plankalkül - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1944 IBM Automatic Sequence Controlled Calculator
  • ca. 1945 Verzögerungsleitungsspeicher
  • ca. 1946 Williams-Kilburn-Röhre - Erfinder: Frederic C. Williams, Tom Kilburn
  • 1948 Curta (mechanischer Taschenrechner) - Erfinder: Curt Herzstark
  • 1948 Manchester Small-Scale Experimental Machine - Frederic C. Williams, Tom Kilburn
  • 1948 IBM 604
  • 1948 Barcode
  • 1949 von-Neumann-Architektur - Erfinder: John von Neumann
  • 1949 BINAC
  • 1949 EDSAC
  • 1949 EDVAC
  • 1949 Manchester Mark I
  • 1949 Kernspeicher - Erfinder: An Wang
  • 1950 Z4 - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1951 UNISERVO Bandlaufwerke und Medien
  • 1951 UNIVAC I Erster kommerzieller Computer in den USA: Speicherart: Verzögerungsleitungen, Hauptspeicher: 1000 Wörter zu 12 Zeichen, 100 Kanäle zu je 10 Wörtern, Ein-/Ausgabepuffer: jeweils 60 Wörter, 12 Kanäle zu je 10 Wörtern, Ein-/Ausgabe: Operatorkonsole, bis zu 10 UNISERVO Bandlaufwerke, Oszilloskop, modifizierte elektrische IBM Schreibmaschine
  • 1951 LEO I
  • 1947/1951 Whirlwind
  • 1952 Integrierter Schaltkreis
  • 1952+ IBM 700/7000 Serie
  • 1953 IBM 650 Erster in Massenproduktion hergestellter Computer
  • 1953 Fortran - Erste implementierte höhere Programmiersprache - Erfinder: John W. Backus; Fortran ist eine prozedurale, in ihren neuesten Versionen auch eine objektorientierte Programmiersprache, die insbesondere für numerische Berechnungen in Wissenschaft, Technik und Forschung eingesetzt wird. Der Name entstand aus FORmula TRANslation und wurde bis zur Version FORTRAN 77 mit Großbuchstaben geschrieben.
  • 1955 Microprogrammierung - Erfinder: Maurice Wilkes
  • 1955 Z22 - Erfinder: Konrad Zuse
  • 1956 IBM 305 RAMAC
  • 1959 Calcomp 560 Plotter
  • 1959 IBM 1403 Kettendrucker
  • 1959 IBM 1401
  • 1960 HP 2100: HP 2100 war eine Serie von Minicomputern von Hewlett-Packard, die später in HP 1000 umbenannt wurde. Die Architektur enthielt zwei Akkumulatoren (16 Bit), die als "A" und "B" bezeichnet wurden, sowie den 15-Bit-Befehlszähler "P". Der Befehlssatz hatte 68 Befehle. Jeder Befehl benötigte 1,6 Mikrosekunden zur Ausführung. Das einfache Betriebssystem konnte nur mit Dateinamen mit einer Maximallänge von 5 Zeichen umgehen, anstatt der zu der Zeit üblichen 6 Zeichen, und kannte keine Verzeichnisebenen. Ein später erschienenes Betriebssystem erlaubte 16.4 Dateinamen (16 Zeichen für den Namen, 4 Zeichen für die Dateierweiterung)
  • 1961 ANITA Mark VII (erste vollelektr. Tischrechenmaschine)
  • 1963 Compact Cassette
  • 1964 BASIC: BASIC ist eine der am weitesten verbreiteten Programmiersprachen und existiert in vielen verschiedenen "Dialekten". Trotz ihres Alters und nicht vorhandener (obwohl ursprünglich angestrebten) Plattformunabhängigkeit wird sie noch heute verwendet. Der derzeit modernste Dialekt ist "Visual Basic .NET".
  • 1965 PDP-8: Der PDP-8 war der erste kommerziell erfolgreiche Minicomputer. Der Hauptspeicher betrug in der Grundkonfiguration 6 KB und war erweiterbar auf 48 KB. Das Gerät nutzte Magnetkernspeicher und 12-Bit-Akkumulatoren. Das erste PDP-8 Modell verwendete diskrete Transistoren. Später wurden diese durch integrierte CMOS Microprozessoren ersetzt.
  • 1966 DRAM: Bob Dennard von IBM erfindet den DRAM (Dynamic Random Acces Memory), dessen Einfachheit und geringer Stromverbrauch die Computer schneller, dichter und preisgünstiger macht und später zur Entwicklung von PCs, Laptops, Videospielen und Smartphones führen wird. Würde man heute die damaligen Chips verwenden, bräuchte man ungefähr 8 Millionen solcher Speicherchips, um die gleiche Datenmenge zu erreichen die auf einen einzelnen Chip der heute verwendeten winzigen USB-Sticks passt.
  • 1967 Floppy Disc (8-Zoll): Die 8-Inch Floppy Disc wurde ursprünglich für IBMs "System/370" als einfache Methode zum Laden von Microcode entwickelt, als der Versuch der Entwicklung eines neuartigen Bandsystems erfolglos verlief. Die ursprüngliche Disk war eine "nackte" Read-Only Version namens "Memory Disk", die eine Speicherkapazität von 80 KB hatte. Als Probleme mit Verschmutzungen auftraten, wurde eine schützende Plastikumhüllung entwickelt, die ein spezielles Material zur Entfernung von Staubpartikeln enthielt. 1972 erschien die erste beschreibbare Version.
  • 1969 Data General Nova: Der "Nova" von Data General war ein 16-Bit Minicomputer, dessen Elektronik auf nur zwei Platinen Platz fand. Bisherige Minicomputer, wie z.B. der PDP-8, waren aus vielen einzelnen kleineren Platinen zusammengesetzt. Dadurch war er so klein, dass er problemlos in einem Rack (Regal für eine Stereoanlage, bzw. andere elektronische Geräte) untergebracht werden konnte. Der Speicherzyklus des Kernspeichers betrug 1200 ns. Bei späteren Modellen wurde der Speicherzyklus zunächst auf 800 ns und dann auf 300 ns verkürzt. Die Kernspeichermodule wurden durch Halbleiterspeicher ersetzt und in ROMs gespeicherte Softwarebibliotheken kamen hinzu. CPU: 16 Bit, akkumulatorbasiert, 4 Register, Speicher: 4K Wörter - 32 K Wörter, Programiersprachen: BASIC, FORTRAN, COBOL, Forth, Lisp, BCPL, C, Algol
  • 1969 Multics (Unix-Vorläufer): Multics ("Multiplexed Information and Computer Service") war ein time-sharing Betriebssystem. Beim damals üblichen "time-sharing" teilten sich ähnlich den heute üblichen terminalbasierten (zB. via Microsoft Terminal Services) Anwendungen mehrere Terminals die Verarbeitungskapazität eines Computers. Seit dem Jahr 2006 sind die Multics Versionen MR10.2 und MR11.0 - MR12.5 Open-Source

1. Epoche: Hostcomputing/EDV

von 1968 - ca. 1989 (bis 1994 habe ich mit Siemens BS2000 gearbeitet! UNIX habe ich nur so im Hintergrund mitgekriegt, nach 1989! Weitere Begriffe dazu: ISAM, SESAM .... Magnetbänder, riesige Festplatten!
links unten: die Festplatten zum selber reindrehen!, oben links Die Tapestationen ... ein richtiges Rechenzentrum
ein bisschen Schweizer Geschichte gehört noch dazu, sorry! EDV = Elektronische Datenverarbeitung mit dem EVA-Prinzip! Mit dem Host haben sich "dumme" Terminals verbunden; Thema TELEKURS AG
  • 1930: Gründung der Ticker AG durch Schweizer Banken
  • Entwicklung des ersten „Börsenfernsehens“ in der Schweiz. Aus der Ticker AG wird die Telekurs.
  • 1975 Lancierung von Investdata, dem ersten Finanzinformationsdisplay in der Schweiz.
  • 10.10.1980: ZÜRICH (sg) - Bei der Telekurs AG, einer im Bereich der Finanzinformation tätigen Dienstleistungsunternehmung der Schweizer Banken die auch durch das von ihr betriebene Börsenfernsehen bekannt geworden ist, wurde dieser Tage ein neues Rechenzentrum der Banken dem Betrieb übergeben. Dieses mit zwei Siemens-Anlagen 77S5 ausgerüstete EDV-Zentrum dient der zentralen Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs unter den Banken In der Schweiz
  • 1985 - 1986: Ausbildung zum Junior-Programmierer in der Telekurs AG
  • 1990 Internationale Expansion.
  • 1996 Neue Holdingstruktur. Erweiterung der Produktpalette.
  • 2007 Akquisition des Finanzinformationsbereichs der französischen Fininfo-Gruppe.
  • 2008 Telekurs, SWX und SIS fusionieren zur SIX Group.
  • 2012 SIX Telekurs wird zu SIX Financial Information.
jetzt gehts weiter mit der "richtigen" Chronologie :)
  • 1968: Entwicklungsgeschichtlich hat das BS1000 seine Wurzeln im Plattenbetriebssystem (PBS), das ursprünglich auf den Zentraleinheiten der Serie Spectra 70 Modell 4004-16 (~50Kops 16Kb) und 4004-26 zum Einsatz kam. Von Siemens weiterentwickelt war es die Grundlage für das spätere BS1000. Siemens lieferte BS1000 ab 1968 einschließlich der laufenden Erweiterungen als Gegenleistung auch an die RCA, wo es auf dem Modell /45 der RCA Serie 4004-45 BedienfeldSpectra 70 zum Einsatz kam. Aus eigener Fertigung wurde z.B. ab Herbst 1968 der Rechner 4004/45 ausgeliefert. Die Arbeitsspeichergröße konnte von 32kB auf 512kB ausgebaut werden. Bis zu 15 unabhängige Programme waren im Simultanbetrieb ablauffähig. Die Programme konnten in den Sprachen Assembler, COBOL, ALGOL, FORTRAN und RPG entwickelt werden. Als Ein-/Ausgabegeräte verfügte man inzwischen auch über eine Anzahl von Produkten aus eigener Fertigung. Entwicklungsgeschichte von BS1000 reicht von der Version 1.0 von 1968... weiter über die 1.4 von 1977 (Siehe Systeminformation vom 01.12.1976 als PDF) bis zur letzten ausgelieferten BS1000 Version 1.5 von 1979, die damals speziell für die Dresdner Bank entwickelt wurde. In der letzten Version 1.5 wurde der Prog.-Befehlszähler von 15 auf 32 erweitert, das heißt, es konnten 32 Programme parallel ausgeführt werden. Die Dresdner Bank hatte mehrere BS1000 Systeme die auf den Zentraleinheiten 7.760 und 7.780 bis Anfang der 80 Jahre im Einsatz waren. Ende der 70er, Anfang der 80er drängte Siemens seine BS1000 Kunden behutsam zum Umstieg auf das moderne Virtuelle Betriebssystem BS2000, das seit 1973 offiziell mit der Version 1.0 ausgeliefert wurde.1970 Microprozessor: Ein Mikroprozessor (von griechisch μικρός mikrós, deutsch ‚klein, eng‘) ist ein Prozessor in sehr kleinem Maßstab, bei dem alle Bausteine des Prozessors auf einem Mikrochip (integrierter Schaltkreis, IC) vereinigt sind. Der erste Mikroprozessor wurde Anfang der 1970er Jahre von der Firma Texas Instruments auf der Basis der IC-Technik entwickelt.
  • 1970 LA30 Nadeldrucker, ca. 1970 RAM, ca. 1970 Einsatz von Compact Kassetten zur Speicherung von Computerdaten
  • 1970 Datapoint 2200: Erster, dem modernen Personal Computer ähnlicher Computer, hergestellt von der Terminal Computer Corporation (CTL). Der Datapoint 2200 war ein Terminalcomputer, der an die gängigen Mainframecomputer angeschlossen werden konnte. Da dieses "programierbare Terminal" auch die Aufgaben eines unabhängigen Computers erfüllen konnte, wurde es von vielen Anwendern auf diese Weise benutzt. integrierte Tastatur, integrierter 12-Zeilen, 80 Spalten Grün-Monochrom-Monitor, 2 Compact-Cassetten-Laufwerke, 130 KB Kapazität, 2 KB RAM (erweiterbar auf 8 KB) (Datapoint 2200 Type I), bzw. 4 KB RAM (erweiterbar auf 16 KB) (Datapoint 2200 Type II); Zubehör: Diabolo 2,5 MB 2315 Festplatte (später auch größere Festplatten), Modems, diverse Interfaces, Drucker, Lochkartenleser, 8-Inch Floppy, 7/9-Spur Magnetbandlaufwerk
Geburt der x86 CPU-Architektur

Der Datapoint 2200 war der Grund für die Geburt der x86 Architektur. Die ursprünglichen Pläne für den 2200 sahen, im Gegensatz zu den konventionellen TTL-Modulen, eine 8-Bit Einzelchip-CPU vor. Zwei Firmen wurden mit der Entwicklung der CPU beauftragt: Intel und Texas Instruments. TI konnte keinen zufriedenstellend funktionierenden Chip liefern und Intel war es nicht möglich, die Terminvereinbarung einzuhalten. Letztendlich behielt CTL sein Geld und Intel den später dennoch fertig gestellten Prozessor, der 1972 unter dem Namen "Intel 8008" erschien.

  • 1970 Pascal
  • 1971 Intel 4004 und Laserdrucker
  • 1971 Unix: Die erste Version des Betriebssystems Unix entstand zwischen 1969 und 1972 in den Bell Labratories, damals eine Abteilung der Telefongesellschaft AT&T. Unics, wie Unix damals geschrieben wurde, ist der Nachfolger von Multics. Ursprünglich wollten die Entwickler Ken Thompson und Dennis Richie lediglich das Spiel Space Travel auf einen PDP-7 Rechner portieren. Da die PDP-7 nicht die Mindestanforderungen von Multics erfüllte, entfernten Thompson und Richie Funktionen aus Multics, die nicht unbedingt nötig waren. Diese Minimal-Variante des Systems wurde zur Hardware-Schnittstelle von Space Travel und später zu Unics. Nachdem Unix auch im Patentbüro der Bell Labratories erfolgreich eingesetzt wurde, wurde es für die Firma interessant, das System weiter zu entwickeln. Von 1972 bis 1973 wurde Unix in der Programmiersprache C neu implementiert, wodurch es, im Gegensatz zu anderen Systemen, portabel wurde und die Entwicklung deutlich einfacher voran ging. Zusätzlich wurden Pipes hinzugefügt, welche es ermöglichen, die Ausgabe eines Programmes als Eingabe eines zweiten Programmes zu nutzen. Durch die geschickte Verkettung mehrerer einfacher Werkzeuge lassen sich so sehr komplizierte Aktionen innerhalb eines einzigen Befehls formulieren. Das neue System hieß nun Unix V4. Da AT&T, die Muttergesellschaft von Bell Labratories, aufgrund eines Gerichtsurteils keine neuen Märkte betreten durfte, war es für Bell nicht möglich, Unix kommerziell zu nutzen. Aus diesem Grund stelle die Firma das System, inzwischen in Version 6, für Universitäten gegen Erstattung der Unkosten mitsamt dem Quelltext zur Verfügung. Die Entwicklung mit und an Unix erfolgt nun auch in großem Umfang im akademischen Bereich. So wurde zum Beispiel die Netzwerkunterstützung an der Universität von Kalifornien in Berkeley erfunden. Berkeley stellte ab 1977 mit der Berkeley Software Distribution (BSD) auch eine sehr beliebte Variante von Unix zur Verfügung. 1979 erschien das letzte frei verfügbare Unix von AT&T. Nachdem der Konzern vom Justizministerium der Vereinigten Staaten zerschlagen wurde, erhielt er das Recht zurück, in die Computerbranche zu expandieren. AT&T versuchte nun, die Beliebtheit von Unix für kommerzielle Interessen zu nutzen.
  • 1972 Intel 8008: 8-Bit Prozessor, Geschwindigkeit: 0,5 MHz - 0,8 MHz, Sockel: 18 Pins
  • 1973 TV Typewriter: Der TV-Typewriter war ein Computerterminal zum Anschluss an Fernseher. Es handelte sich um ein "Selbst-Bau"-Projekt, das von Don Lancaster entwickelt und zuerst in der Zeitschrift "Radio-Elektronics" veröffentlicht wurde. Die Kosten für die Bauteile betrugen 120 $ bzw. 275 $ für das spätere Modell "TV Typewriter 2".
  • 1973 Xerox Alto (erster Computer mit GUI und Desktopmetapher): Der Xerox Alto verwendete als erster Computer eine GUI und die Desktopmetapher. Der Bildschirm 808 x 606 Pixel Bildschirm konnte auf "Längsformat" gedreht werden. Der Computer war nie im Handel erhältlich, jedoch wurden mehrere tausend Exemplare gebaut. Einige Alto´s wurden an Universitäten verschenkt. Die ersten WYSIWYG-Textverarbeitungsprogramme namens "Bravo" und "Gypsy", die ersten Version der objekt-orientierten Programiersprache "Smalltalk" und eines der ersten netzwerkbasierten Multiplayer-Computerspiele "Alto Trek" wurden für den Alto geschrieben.
Xerox Alto
  • 1973 Alto Trek - Multiplayer-Computerspiel: Alto Trek war eines der ersten netzwerkbasierten Multiplayer-Computerspiele und wurde für den Xerox Alto geschrieben. Die Spieler steuern in diesem Spiel klingonische, romulanische oder Föderationsraumschiffe und versuchen ihre Mitspieler auszuschalten.
  • 1974 Intel 8080: Geschwindigkeit: 2 MHz, 40 Pins, 46 Befehle, 7 zu 8 bit, Stack Pointer 16 bit, Program Counter 16 bit, Datenbus 8 bit, Adressbus 16 bit.
  • 1976 Cray-1: Der Cray-1 von "Cray Research" war ein 64-bit Supercomputer, eines der bekanntesten und erfolgreichsten Systeme dieser Art: CPU 80 MHz, 8 MB RAM, Megaflops 136-250, 50 ns Speicherzyklus, 4 Wörter per Zyklus
  • 1976 Apple I: Dieser PC war Apples erstes Produkt und kostete ursprünglich US$ 666,66. Gehäuse, Netzteil, Tastatur und Monitor waren nicht enthalten. Später erschien ein Cassetten-Interface für US$ 75,–. Es wird geschätzt, dass noch etwa 50 Exemplare existieren. Heute kostet ein Apple I zwischen US$ 40.000 und US$ 50.000. (Der letzte wurde bei eBay für 50.000 Dollar ersteigert.) 2003 erschien eine softwarekompatible Replik aus modernen Bauteilen für US$ 200: CPU MOS6502 MHz, RAM 4 kB, erweiterbar auf 48 kB, Garfik 40x24 Zeichen
  • 1976 IBM 3800 - Erster komerzieller Laserdrucker
  • 1977 Commodore PET: Der Commodore PET war ein in den USA, UK und Canada sehr erfolgreicher Computer. Das erste Modell den PET 1000 gab es in zwei Varianten: mit 4 oder 8 KB RAM. Eingebaut war ein 40 x 25 Zeichen Monochrombildschirm und ein Datasettenlaufwerk (Datasette war Commodores Version von Compact Casetten Laufwerken für Computer). Alle Modelle verwendeten einen MOS 6502 1 MHz Prozessor und verwendeten Microsoft BASIC 1.0 - 4.0 als Betriebsystem.
Microsoft-Gründung am 4. April 1975, Apple am 1. April 1976
  • 1978 Intel 8086
  • 1978 WordStar - Erfinder: Rob Barnaby: WordStar war ein bis Mitte der 80er sehr populäres Textverarbeitungsprogram, dem jedoch WYSIWYG fehlte, da es für Monitore gedacht war die nur lediglich Text darstellen konnten. Ursprünglich wurde das Program für das Betriebsystem CP/M geschrieben, aber später für DOS portiert. Es waren verschiedene "Addon-Programme" verfügbar mit denen Aufgaben wie Serienbrieferstellung oder Rechtschreibprüfung ausgeführt werden konnten. Es existieren Windows-Versionen die auf Windows 3.1 bis Windows 95 läuffähig sind.
  • 1978 dBase (zunächst unter dem Namen "Vulcan") - Erfinder: Wayne Ratliff
  • 1978 UCSD Pascal System
  • 1979 ATARI 8Bit Heimcomputer: ATARI 8Bit Computer mit auf 1,79MHz getakteter 6502 CPU: 1979-1982: Serie 400, 800, 1982-1985: Serie 600XL, 800XL, 1200XL, 1400XL, 1450XLD, 1985-1989: Serie 800XE, 65XE, 130XE, XEGS
  • 1979 86-DOS: Dieses Betriebsystem von Seattle Computer Products wurde für deren auf Intels CPU 8086 basierten Microcomputer verwendet. Zunächst unter dem Namen QDOS („Quick and Dirty Operating System“), ähnelte 86-DOS intern Digital Researchs weit verbreitetem Betriebsystem C/PM, damit C/PM-Programme leichter für 86-DOS portiert werden konnten. Ein Jahr später wurde 86-DOS zuerst an Microsoft lizenziert und ein weiteres Jahr später erwarb Microsoft alle Rechte an 86-DOS. Es folgte die Weiterentwicklung zu MS-DOS und dessen Ableger PC-DOS für den IBM PC.

2. Epoche: PC, Client-Server

Client-Server-Modell versus 3-Schichten-Architektur (Application Server)
von ca. 1981 bis 1999 . Client-Server war lange ein Thema! 3-Schichten-Architektur kam vielleicht erst mit dem OAS und dem INTERNET, eines der Hauptprobleme: Windows und 16-bit!!!!
  • 1981 MS-DOS/PC-DOS: Das Betriebssystem MS-DOS/PC-DOS basiert auf QDOS oder 86-DOS von SCP aus dem Jahr 1980, welches Microsoft am Ende des selben Jahres kaufte und an IBM lizenzierte. IBM vertrieb seine eigene Version unter dem Namen "PC-DOS". Üblicherweise veröffentlichte IBM die neuesten MS-DOS-Version, nach einer Überprüfung der Software, unter dem eigenen Produktnamen. MS-DOS 4.0 basierte jedoch auf PC-DOS 4.0, da sich Microsoft zu dieser Zeit auf die Entwicklung von OS/2 konzentrierte. Das letzte unabhängig veröffentlichte MS-DOS ist die Version 6.22. Die letzte veröffentlichte Version von PC-DOS ist PC-DOS 2000, oder intern PC-DOS 7.00A. MS-DOS wurde in der Version 7.00 mit geringfügigen Änderungen in Windows 95a eingesetzt, die Version 7.10 wurde in Windows 95b bis Windows 98 SE eingesetzt. MS-DOS 7.10 stellte technisch die höchste Entwicklungsstufe dar. Die aktuellste MS-DOS-Version, MS-DOS 8.00, wurde in Windows Millennium Edition eingesetzt. Windows XP, Windows Vista und Windows 7 verwenden die Version 8.00 auf den von ihnen erstellten MS-DOS-Startdisketten
  • 1982 Commodore 64: Prozessor 6510 38911 Bytes für Programmcode
Ein Commodre C64, auch Brotkasten genannt!
  • 1982 3 Zoll / 3½ Zoll Floppy Disc: Verschiedene Firmen experimentieren mit neuen Floppy-Versionen. Schließlich entwickelt sich Sonys 3½ Zoll Floppy Disc zum Standard. Das eigentliche magnetische Medium liegt im Gegensatz zur früheren 5 Zoll Floppy in einem stabilen Plastikgehäuse. Seit ca. 2007 zeichnet sich ein langsames Verschwinden des Formates ab, da immer mehr OEM-PCs standardmäßig ohne Floppylaufwerk erscheinen. USB-Speichersticks beginnen die Diskette abzulösen.
  • 1982 Compact Disc: Die von Sony und Philips gemeinsam entwickelte, auf der Laserdisc basierende, Compact Disc erscheint: Durchmesser 120 mm, Speichervolumen 80 Minuten Audio, 16-bit PCM Encodierung, 44,1 kHz pro Kanal. Später erscheinen zahlreiche Abarten und verschiedene Größen und Formen. (Mini-CD, Shape-CD, CD-I, VCD..etc)
Floppy und MiniDisc
  • 1983 IBM Personal Computer XT
  • 1983 Apple Lisa
  • 1984 IBM Personal Computer/AT
  • 1984 Macintosh 128K: Der Macintosh war von Apple als günstiger Einstiegsrechner für jedermann gedacht und sollte das GUI Konzept des Lisa Rechners bezahlbar machen. Dadurch wurde er im Gegensatz zum Lisa ein Verkaufserfolg und konnte die 8-Bit Rechner von Apple ablösen. Durch Weiterentwicklung ist er bis heute das Synonym für die Computersysteme von Apple und das Mac OS.
  • 1985 Windows 1.0
  • 1986 Intel 80386
  • 1988 CD-MO
  • 1989 Intel 80486
  • 1989 Sound Blaster 1.0
  • 199x MPEG Standard
  • 1990 Intel 80960
  • 1990 Windows 3.0 wird zum großen Erfolg. Das Ende der zu diesem Zeitpunkt sehr erfolgreichen und gegenüber handelsüblichen PCs leistungsfähigeren Heimcomputer Atari 520ST und Commodore Amiga bahnt sich an. Die strikten Beschränkungen des Internets auf den wissenschaftlichen Bereich entfallen, womit das Internet sich als globales Kommunikationsmedium etablieren konnte.
  • 1990 NeXTstation: NeXT wurde von Apple-Gründer Steve Jobs nach seinem Abgang bei Apple gegründet. Der NeXT-Rechner war ein auf den 32-Bit CPUs Motorola 68030/40 basierendes System mit Mach/BSD Unix als Betriebssystem und NextStep als Applikations Framework. Letzteres nutzte Display Postscript als Grafik-Subsystem.
  • 1991: Kodak DCS-100, Mac OS 7, Floptical, PowerPC, BeOS
  • 1992: IBM ThinkPad .... das wurde zur Design-Ikone!
  • 1993: Intel Pentium
  • 1993: Windows for Workgroups
  • 1994: Zip-Laufwerk, QR-Code, Power macintosh, Risc PC
  • 1995: Windows 95, Windows NT 3.51, CD?, DVD, SuperDisk, BeBox
es war ein DESASTER, mit den CDE-Toools (FORMS, REPORTS) und 16-bit zu arbeiten! ständig stürzt das System ab, weil zu wenig RAM adressiert werden kann, natürlich v.a. in bezug auf Graphiken!
Windows NT 3.51 und Windows NT 4.0 (1996)
endlich 32-bit!!!!!!!!!!!!! Oracle 6 als Datenbank, dann 7, dann Oracle8 RAD: Rapid Application Development! DWH! Star Schema .. ORDBMS
  • 1996: Windows NT 4.0
  • 1997: IBM-Grossrechner "Deep Blue", CD-RW, Power Macintosh G3, Mac OS 8
  • 1998: Sony HiFD, Caleb UHD144
  • 1999: AMD K7 &Athlon), Direct Rambus DRAM (RDRAM)
  • ..... jetzt gehts langsam Richtung INTERNET-Zeitalter !!
Shawn Fanning, John Fanning und Sean Parker

3. Epoche: Internet-Computing

Internet-Computing (Oracle 8i, 9i) vor dem Cloud Computing!?!
Musik und Computer können heute nicht mehr getrennt werden .... INTERNET .... Streaming!
Ich habe versucht, mit Oracle iFS ein eigenes Napster aufzubauen!
  • Napster .... siehe 1999
  • Application Server, E-Mail und Co.
  • Google
  • Facebook
  • Oracle 7i, 9i, Oracle OAS
  • ASP, BSP
  • Linux versus Windows
  • Oracle-Produkt versus MS-Produkte: Oracle Collaboration Suite
  • Java und Objektorientierung!!!
Microsoft und Java: das kann nicht gut gehen! ... und es ist so!

4. Epoche: Grid-Computing

  • Oracle 10g: The Oracle Application Server 10g (the "g" stands for grid) (short Oracle AS), consists of an integrated, standards-based software platform. It forms part of Oracle Corporation's Fusion Middleware technology stack. The heart of Oracle Application Server consists of Oracle HTTP Server (based on Apache HTTP Server) and OC4J (OracleAS Containers for Java EE) which deploys Java EE-based applications. The latest version of OC4J offers full compatibility with the Java EE 1.4 specifications.
  • Instagram
  • Whatsapp
  • Skype
  • Youtube

5. Epoche: Cloud-Computing

  • Blockchain
  • alles in die Cloud
  • SaaS, BaaS
  • Spotify, Netflix

6. Epoche: Edge-Computing

https://en.wikipedia.org/wiki/Edge_computing

Begriffe und Abkürzungen

erst seit 64-bit macht es Spass!

Bits und Bytes

Bits und Bytes leicht erklärt
  • 1 Bit = 0 (null) oder 1 (Eins): Zustände: Ein Computer kann nur mit zwei Zuständen arbeiten: AN oder AUS bzw. 1 oder 0. Ein Bit kann nur diese zwei Zustände annehmen. So stellt ein Bit eine Art Behälter dar, in dem nur eine 1 oder eine 0 abgelegt werden kann.
  • 8 Bit ergeben dann 1 Byte = kleinste Datenmenge; Byte: Ein Byte ist damit die kleinste Datenmenge. Da jedes Bit zwei verschiedene Zustände annehmen kann, ergeben sich auch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, wenn Sie 8 Bits zu einem Byte zusammenfassen. Jede Kombination steht für eine bestimmte Zahl oder einen Buchstaben. So könnte die Kombination 00000001 für den Buchstaben A stehen.
  • Umrechnung: Bytes lassen sich wiederum in höhere Einheiten umrechnen. In modernen PCs müssen große Datenmengen abgespeichert werden. Hier sind schon Speicherkapazitäten im Terabyte-Bereich (1024 Gigabyte) notwendig. 1024 Bytes entsprechen 1 Kilobyte (KB). 1024 Kilobytes sind dann 1 Megabyte (MB) und 1024 Megabyte entsprechen wiederum 1 Gigabyte (GB).
  • Die 32 Bit beschreiben den maximalen Speicherwert, den das Betriebssystem direkt adressieren kann. Folglich sind es bei einem 32-Bit-Betriebssystem 2 hoch 32 Byte also 4.294.967.296 Byte was umgerechnet genau 4096 Megabyte (also 4GB) ergibt. Diese 4096 MB werden allerdings nicht nur vom Arbeitsspeicher sondern auch vom Grafikkartenspeicher genommen. Je nachdem wie groß dieser ist, bleibt letzten Endes effektiv weniger RAM für Windows übrig, z.B. verbleiben bei einer Grafikkarte mit 1 GB Speicher nur noch 3 GB RAM die vom Betriebssystem adressiert werden können.
Es gab also von der Adressierung des Hauptspeichers aus gesehen 2 Quantensprünge: von 16bit auf 32bit (ca. 1995 mit Windows NT) und dann natürlich von 32bit auf 64bit (Windows10) .... wunderbar. Und mit dem Zeitalter der SSD-Festplatte geht alles viel viel schneller!
  • 64 Bit gibt es so seit dem Jahr 2014? ..... stimmt das? nicht einfach zu finden!

Festplatten und Laufwerke (Speichermedien)

  • SCSI, JAZ, Floppy .... gibts nimmer
  • CD und DVD wird wohl auch bald verschwinden
  • Blue-Ray?
  • HDD
  • SDD
  • Heute wird gestreamt übers INTERNET .... alles bald auf em Handy
Created By
Jörg Meier
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