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4-Stiftshütte Christus im Zentrum

Nach dem lebhaftem gestrigen Tag im turbulenten Jerusalem haben wir heute ein andächtiges Ziel - den Timna Park.

Unsere geplanten Ziele

Der Timna Park ist ein Naturreservat und liegt etwa vier Autostunden von unserer Unterkunft entfernt. Aber nicht nur die Entfernung ist bemerkenswert, auch der Höhenunterschied ist beachtlich. Von ca. +800 Meter geht es runter auf ca. -430 Meter unter dem Meeresspiegel (Totes Meer) - der tiefste Punkt der Erde.

Auf dem Weg zur Stiftshütte lassen wir es uns nicht nehmen die bioteeny Zeitschrift im Toten Meer zu lesen und dabei festzustellen, wie faszinierend es ist, auf dem Wasser getragen zu werden.

Im Wasser schwebend die bioteeny lesen
Ein Salzkristall vom Grund des Toten Meers

Um zum Timna Park zu kommen müssen wir die Negev Wüste durchqueren. Wir sind fasziniert von der abwechslungsreichen Landschaft und den besonderen Gebirgsformen.

Ein Beduinendorf

Die Stiftshütte ist ein maßstabsgetreuer Nachbau. Dies wurde von der Bibelschule in Breckerfeld nachgebaut. Hierher kommen Leute aus der ganzen Welt (z.B. heute aus Brasilien, Korea, Südafrika, Amerika, …)

Während der Führung wird uns bewusst, wie detailliert und vielfältig die Stiftshütte auf Christus hinweist. Hier ist es ruhig - weit weg von dem Treiben der Stadt. Auch Juden kommen hierher und werden durch die Prophezeiungen aus dem Alten Testament zum Nachdenken gebracht.

Unser Guide Marco erklärt uns geduldig einige Besonderheiten

Die offizielle Öffnungszeit ist nun vorbei. Jetzt haben wir ausreichend Möglichkeiten unsere Planungen umzusetzen. So drehen und fotografieren wir bis zum Sonnenuntergang.

Während den Dreharbeiten

Auch nach Anbruch der Dunkelheit können wir uns nicht sofort von diesem idyllisschen Ort trennen und fahren noch ein Stück weiter in die Wüste hinein. Wir genießen die Stille und den Blick auf den Sternenhimmel. Einige stimmen ein Dankeslied an. Jetzt müssen wir uns aber auf den Weg begeben - wir haben noch eine lange Fahrt vor uns.

Die Stiftshütte bei Sonnenuntergang

Eigentlich wollten wir den Bericht hier abschließen. Als wir um ca. 00:30 Uhr zu Hause ankommen, merken wir, dass gefühlt ganz Jerusalem auf den Beinen ist. Wir können keinen einzigen freien Parkplatz finden. Wir entscheiden uns die Atmosphäre einzufangen und in die Stadt zu gehen. Dabei können wir bewegende Aufnahmen einfangen.

In den Gassen ist es voll
Nachts an der Klagemauer

Wir sind Gott dankbar für so viele Erlebnisse und Eindrücke, die wir an einem Tag erleben durften. Jetzt heißt es aber auszuruhen. Bald geht die heiße Sonne Israels wieder auf.

Shalom!