Nördlich des Khwaiflusses ist das Revier der Löwen.
3 Löwenmänner begrüßen. Sie sind allerdings nicht so gut drauf, denn sie wurden am Morgen von einem Konkurrenten „verprügelt“…
Es ist die Landschaft und die Vielfalt der Bewohner, die immer wieder überrascht…
Botswana hat noch einen der besten Wildhundebestände. Jagden der Hunde sind zwar nichts für zarte Gemüter, aber sie versprechen interessante Interaktionen.
… Und dann klappt es in Kwara doch noch mit dem Leopard. Es werden gleich 2 Leopardendamen bis zum Weiterflug nach Pom Pom. Eine macht es sich direkt am Airstrip gemütlich, allerdings dann auf der anderen Seite des Flüsschens - Leoparden halt😼
Für uns ist alles perfekt. Nur für die tollpatschige Leopardin nicht. Sie versucht sogar, mehrfach vor uns zu jagen. Aber am Ende scheitert sie am eigenen Lampenfieber😼
Sie wollte eben alles perfekt machen. Aber bei so viel interessiertem Publikum können einem die Nerven schon mal durch gehen.
Nach einer langen Wanderung steht dann die große Herausforderung an.
Mama Löwe springt locker auf die andere Seite.
… Aber der Nachwuchs sieht nicht ein nass zu werden
Und wenn Mum wieder zurückkommt, dann wird lieber gespielt, als einen vernünftigen Plan zu machen😼
Schliesslich wird aber auch diese Herausforderung gemeistert. Eine lange, aber tolle Geschichte…
Der letzte Abend in Lebala… Was macht man da im Busch? Man lauscht in die Nacht, tanzt und singt und so manche wunderschöne kleine Rede reflektiert die tief gehenden Erfahrungen:
Busch ohne Netz, weit weg von der „zivilen“ Welt ist ein unbezahlbarer Traum.
Und ich als Reiseleiter hoffe, dass es gelungen ist, ein bisschen etwas aus 30 Jahren Afrika und unzähligen „Du auf Du Erlebnissen“ weitergegeben zu haben.
Die Wildnis Botswanas hat verzaubert. Die Menschen Botswanas haben uns mit unglaublicher Freundlichkeit und Wärme berührt. Und ja - am Ende flossen auch ein wenig Tränen, denn „Beautiful Botswana“….
Fast wäre dann die Abreise doch noch ausgefallen, denn zahlreiche Elefanten besetzten den Airstrip.
Und ich glaube, so manch einer hat sich gewünscht, dass der Flieger wegen der Elefanten nicht landen kann😺
Der Pilot hat es aber dann doch geschafft…
Und über Maun waren wir uns dann einig: Auf einen Flughafen zu landen ist langweilig😺
Am Wasserloch in der einsamen Zentralkalahari, dann mein letzter Sundowner mit Rosewein. Und ein Hoch auf und riesiges Dankeschön an die besonderen Gäste der Blühenden Kalahari 2023!!!!!
Für mich ging dann einige Tage später die 105. Afrikaexkusion zu Ende. 6 Wochen Produktion und fast 30 TB an Daten sind ein unermesslicher Schatz. Noch mehr zählen aber die Begegnungen und Gänsehautmomente.
www.go-wild-reisen.de